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Die Haut ist der Spiegel unserer Seele. Dieser oft zitierte Satz ist meist nur so dahin gesagt, auch wenn ihm eine tiefere Bedeutung zu Grunde liegt. Nämlich können durchaus Schlüsse zwischen einer Lebensmittelunverträglich, womöglich sogar einer Intoleranz und Haubeschwerden liegen. In diesen Fällen juckt die Haut und es kommt zu einer verstärkten Bildung von Schwellungen, die ebenfalls nässen können. Eine Lebensmittel Toleranz macht sich nicht nur im Magen-Darmtrakt, sondern manchmal auch äußerlich bemerkbar. Die Rede ist hierbei vor der Haut, die ähnlich wie beispielsweise bei einer Pollenallergie reagieren kann. Häufige Erscheinungen sind dabei:

  • Barriere Störungen
  • Hautrötungen, darunter Schwellungen
  • Juckreiz und Nässen
  • Urtikaria (juckende Ödeme)
  • Haut- und Schleimhautschwellungen
  • Pickel- und Bläschenbildung
  • Akne

Aus medizinischer Sicht, kommt eine Lebensmittelallergie mit Symptomen der Hautreizung wie folgt vor. Das Immunsystem ist die Kontrollzentrale des menschlichen Organismus. Sie entscheidet darüber, was dem Körper schadet und was nicht. Dies macht Sie über die sogenannten Antigenfragmente, die ein jedes Molekül, das in den Körper gelangt bei sich trägt. Dieses Antigenfragment, zeigt dem Immunsystem an, ob der Stoff für den Körper schädlich ist oder nicht. Verläuft der Abgleich des Immunsystems mit den Antigenfragmenten richtig, so werden alle schlechten Stoffe auf sofortige Weise bekämpft und außer Kraft gesetzt. Fälschlicherweise werden einige unschädliche Stoffe, ebenfalls als schlecht erkannt und das Immunsystem beginnt seinen Kampf gegen diese Moleküle. Im Fall einer Allergie tritt Letzteres ein und eigentlich unschädliche Substanzen für den Körper werden bekämpft.

Da die Veränderung der Haut selten sofort in Verbindung mit einer Lebensmittelallergie gesetzt wird, werden zunächst andere mögliche Ursachen ausgewertet. Liegt der Verdacht auf eine Intoleranz vor, so rät der Arzt ein Ernährungstagebuch zu führen und alle zugenommen Nahrungsmittel zu vermerken. Die gesammelten Informationen werden in Kontext zu dem Zustand der Haut gesetzt. Darüber kann ein möglicher Zusammenhang festgestellt werden. So kann man verschiedene Nahrungsfelder eingrenzen oder ausschließen. Hier eine kleine Übersicht an möglichen Unverträglichkeiten.

Lactoseintoleranz: Unverträglichkeit des in Milchprodukten oftmals enthaltenen Milchzuckers. Dieser kann bei Betroffenen nicht gespalten und vom Körper weiterverarbeitet werden.

Gutenintoleranz auch Zöliakie: Empfindlichkeit der Dünndarmschleimhaut gegenüber, dem in Weizenprodukten enthaltenen Getreideklebstoff Gluten.

Fructose Unverträglichkeit: Empfindlichkeit des Dünndarms den in Früchten, Gemüse und Honig enthaltenen Fruchtzucker nicht spalten zu können. Oder aber der Abbau der Leber ist dahingehend gestört, dass der Fruchtzucker nicht mehr abgebaut werden kann.

Das Leben mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit gestaltet sich häufiger als erwartet. Das Einzige, das es am Anfang gebraucht ist etwas Geduld. Da in den vergangen Jahren eine neue Industrie um die sensitiven Produkte entstanden ist, sind so gut wie in jedem größeren Supermarkt Lactose, Gluten und Fructose freie Lebensmittel zu finden. Zu empfehlen für Menschen, die unter einer Lactoseintoleranz leiden, sind gerade die Minus L Produkte, die sie in zahlreichen Edeka Märkten vorfinden. In Bezug auf Gluten lassen sich die Herkömmlichen Kennzeichnungen empfehlen, den erstaunlich viele Backwaren enthalten kein Gluten. Einzig und allein bei einer Fructose Unverträglichkeit, gestaltet sich die Suche etwas schwieriger. Fructosefreie Lebensmittel lassen sich beispielsweise online kaufen. Von der Natur aus Fructosefrei sind Lebensmittel, wie Fisch und Fleisch, Nudeln, sowie natürliche Öle und Fette.